Altes Rathaus: Ochsenfurt

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Reste des Ochsenfurter Prangers

Eine Besonderheit Ochsenfurts ist, dass die Stadt in ihren Mauern gleich zwei Rathäuser birgt, die nur kurz nacheinander entstanden sind. Das Neue Rathaus diente schon immer der Verwaltung, das „Alte Rathaus“ diente als Gerichtssitz, als Kaufhaus sowie als Lager.

Wenn man am Alten Rathaus steht und nach oben blickt, sieht man bis heute die Reste des Ochsenfurter Prangers.
Ab dem Jahre 1948 wurde die „Städtische Volksbücherei“ in einem Raum des Neuen Rathauses eröffnet. Damals ahnte man noch nicht, wie sich das entwickeln würde. Nach einem Jahr konnte man bereits 325 Bände und einen Leserstamm von 70 Personen zählen. Schnell nahm die Leserzahl sowie die Bestände zu, so dass die Bibliothek in die Hauptstraße 39 umzog. 

1982 fand dann der Umzug in das Alte Rathaus statt, wo man heute circa 22.000 Medien und 1650 aktive Leser zählt.
Außerdem beherbergen die Räumlichkeiten die Sonderausstellungen zu den Scherenschnitten der Irmingard von Freyberg, sowie die Knittel Fotoausstellung.