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Ortsplan
info

Stadtgeschichte

Chronik der Stadt Ochsenfurt

2016
Bibbiena (Italien) in der Toskana, wird die 4. Partnerstadt
Das Stadtsiegel feiert 700-jähriges Jubiläum

2015 Oktober, Ochsenfurt wird Fair-Trade Stadt

2014
6. Juni: Einweihung der Ortsumgehung Goßmannsdorf
Mai: Wiedereröffnung des sanierten Freibades auf der Maininsel

2013 30. Juni: Freigabe der Alten Mainbrücke für den Fahrverkehr stadteinwärts

2012
5. Januar: Freigabe der Alten Mainbrücke für Fußgänger
1. Mai: 1. Fahrt mit der Altstadtfähre NIXE unter neuer Flagge

2011
April: Einweihung des sanierten Bereichs am Klingentor. Sanierungsarbeiten in der oberen Hauptstraße und an der Alten Mainbrücke.
Mai: Einweihung der Dreifachturnhalle nach umfangreichen Sanierungsarbeiten.
Juni: Einweihung des sanierten Bereichs am Oberen Tor und damit Fertigstellung der Altstadtsanierung.
September: Richtfest zum Brückenschluß Alte Mainbrücke
Oktober: Einweihung Main Ärztehaus
24. Dezember: Vorerst letzte Überfahrt der Altstadtfähre NIXE

2009 Dezember: Freigabe der dritten Mainbrücke für den Verkehr.

2007
Ende April: Entfernung des Mittelteils der Alten Mainbrücke wegen Einsturzgefahr.
Ende September: Altstadtfähre NIXE nimmt Betrieb auf und befördert bis Dezember 2011 über 400.000 Fahrgäste.

2007 Sanierung und Neugestaltung im Zentrum der Altstadt abgeschlossen.

1999/2000 Dezember: Sanierung und Umbau der TVO-Halle.

Das 20. Jahrhundert

1999 Einweihung des Park&ride-Platzes am Bahnhof.

1998 Erweiterung des Gewerbegebietes Hohestadt. Fertigstellung der Südtangente zur Entlastung der Altstadt.

1997/1998 Teilsanierung des städtischen Alten- und Pflegeheims (jetzt: "Haus Franziskus" - KU des Landkreises)

1996 Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Südtangente. Einweihung der Fußgängerzone in der Kolpingstraße. Eröffnung des Gaubahnradweges.

1995/1996 Erste Betriebe am Industriepark am Wolfgang.

1995 Einweihung der Klingentor-Passage.

1994 Fertigstellung des Parkdecks in der östlichen Altstadt.

1993 Abschluß der Sanierungsarbeiten im Freibad.

1992/1993 Erschließung des Industrieparks am Wolfgang.

1992 Einstellung der Gaubahnlinie.

1991 Wiederöffnung des Trachtenmuseums im Greisinghaus nach Sanierung und Neukonzeption.

1990 Begründung der Städtepartnerschaft zwischen Ochsenfurt und Colditz in Sachsen.

1989 Begründung der Städtepartnerschaft zwischen Ochsenfurt und Wimborne in England. Abschluß des Umbaus der Roten Schule zum Bürgerhaus.

1988/1989 Bau des Hochwasserschutzes für die Altstadt.

1988 Wiedereröffnung des Heimatmuseums im Schlößchen nach Sanierung und Neukonzeption.

1986 Inbetriebnahme der vollbiologischen Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Ochsenfurt.

1985 Anschluß der Südtangente an die Staatsstraße nach Marktbreit.

1983 Begründung der Städtepartnerschaft zwischen Ochsenfurt und Coutances in Frankreich. Anschluß der Stadt Ochsenfurt an die Gasversorgung Unterfranken.

1982 Einrichtung der Stadtbibliothek im Alten Rathaus.

1981/1982 Sanierung des historischen Kastenhofes. Aufbau der Fernwärmeversorgung für die Altstadt.

1980 Erschließung des Gewerbegebietes Hohestadt.

1979 Fertigstellung des Mittelabschnittes der Südtangente.

1978 Eingemeindung von Hopferstadt.

1975 Beginn der Altstadtsanierung. Erschließung des Siedlungsgebietes Hohestadt.

1974 Einweihung der neuen Dreifachturnhalle.

1973 Neubau des Alten- und Pflegeheims.

1972 Eingemeindung der Ortsteile Darstadt, Erlach, Goßmannsdorf und Tückelhausen. Auflösung des Landkreises Ochsenfurt.

1971 Eingemeindung der Ortsteile Hohestadt, Kleinochsenfurt, Zeubelried.

1962 Neubau des Kreiskrankenhauses.

1956 Bau des Freibades auf der Maininsel.

1954 Bau der Neuen Mainbrücke.

1949 Mainkanalisierung und Staustufenbau.

1945 Sprengung der Alten Mainbrücke. Einzug der amerikanischen Besatzungstrupppen in die Stadt.

1925 Bau der TVO-Halle.

1914 Besuch König Ludwigs III. von Bayern.

1908 Bau der städtischen Wasserleitung.

1907 Eröffnung der Gaubahn Ochsenfurt-Röttingen.

Das 19. Jahrhundert
1898 Anschluß der Stadt an die Elektrizitätsversorgung.

1897 Bau der Mainländebahn. Ausbau des Hafens.

1891 Bau der Hafenanalge am Main.

1877-1878 Ausbau der Hauptstraße der Stadt durch Abbruch der Krämersgasse.

1866 Krieg zwischen Preußen und Bayern. Preußen vor Ochsenfurt, Zerstörung der Mainbrücke.

1864 Eröffnung der Eisenbahnlinie Würzburg-Ansbach-Treuchtlingen.

1862 Anschluß der Stadt an das Eisenbahnnetz.

1827 Besuch König Ludwigs I. von Bayern in der Stadt.

1803-1814 Im Zuge der Säkularisierung kommt Ochsenfurt zunächst zu Kurbayern, 1806 zum Großherzogtum Würzburg und 1814 zum Königreich Bayern.

Das 18. Jahrhundert

1795 Brandschatzung der Stadt durch die Soldaten des französischen Marschalls Jourdan.

1777 Meuterei von Soldaten des Markgrafen von Ansbach-Bayreuth, Karl Alexander, die dem englischen König für den Krieg in Amerika verkauft wurden und hier verladen werden sollten.

1758 Im siebenjährigen Krieg wird Ochsenfurt durch die Franzosen beschossen.

1712 6. April, Durchreise Kaiser Karls VI von Habsburg.

Das 17. Jahrhundert

1675-1678 Preußische Truppen besetzen die Stadt.

1673 Marschall Henri de Turenne nimmt die Stadt ein.

1672 Fürstbischof Johann Philipp von Würzburg bewilligt der Stadt 4 Jahrmärkte. Erlaß der Ochsenfurter Marktordnung.

1641 Die Stadt wird erneut durch fremde Truppen bedroht. Das Würzburger Domkapitel, das wieder die Herrschaft über Ochsenfurt ausübt, verlegt daraufhin Soldaten in die Stadt.

1633 Nach dem Tod von Gustav Adolf muß die Stadt Herzog Bernhard von Weimar, dem neuen Herrn Mainfrankens, Erbhuldigung leisten. Bis 1634 amtiert in Ochsenfurt eine sächsisch-weimarische Verwaltung.

1631 Besetzung der Stadt im 30jährigen Krieg durch schwedische Truppen. König Gustav Adolf von Schweden weilt im selben Jahr zweimal in Ochsenfurt.

1627/1628 Der Hexenwahn fordert auch in Ochsenfurt seine Opfer.

1612 8. Juli, Kaiser Mathias von Habsburg wohnt in der Stadt.

Das 16. Jahrhundert

1594 Die Stadt wird Universalerbin des Hieronymus Ganzhorn, Chorherr des Stiftes Neumünster. Begründung der Ganzhornschen Stiftungen und der Ganzhorn-Bibliothek mit vielen seltenen Incunabeln (Frühdrucke bis 1500).

1526 Einzug der Reformation.

1525 Gewaltlose Besetzung der Stadt durch ein Bauernheer, das hier eine "Neue Ordnung" aufrichtet.

1512/1519 Errichtung der steinernen Mainbrücke.

Das 15. Jahrhundert

1496 Der Bau des Neuen Rathauses wird begonnen.

1440 Überfall auf die Stadt durch den Markgrafen Albrecht von Brandenburg, der jedoch vernichtend geschlagen wird.

Zwischen 1430 und 1460 Mehrmals Verpfändung bzw. Verkauf der Stadt an den Deutschen Orden, die Herzöge von Sachsen, den Erzbischof von Mainz, den Ritter Friedrich von Künsberg und den Kanzler des Würzburger Bischofs Friedrich Schultheis. Das Würzburger Domkapitel kaufte aber die Stadt wieder zurück.

Im 14. Jh. Entstehung des Stadtmauerrings nach Erweiterung der Stadt nach Osten und Süden hin.

Das 14. Jahrhundert

1338 Am 15. Juli überfällt Ritter Luitpold Küchenmeister von Nordenberg die Stadt, die auf Seiten Kaiser Ludwigs gegen den päpstlich gesinnten Bischof Otto II. von Wolfskehl steht.

Ab 1313 Erwähnung der ersten Mauerbefestigung.

1301 Die Stadtgemeinde tritt als selbständiger Rechtsträger auf; Herausbildung eines Gremiums von 6, später 12 Bürgern, die als Schöffen und Ratsmitglieder tätig sind.

Das 13. Jahrhundert

1295 Verkauf der Stadt durch den Würzburger Bischof Manegold von Neuenburg an sein Domkapitel. Die Domherren üben daraufhin über 500 Jahre die Herrschaft über Ochsenfurt aus.

1291 Ochsenfurt wird in Urkunden als oppidum = Stadt bezeichnet.

1268 Der Ochsenfurter Schmied "Hans Stock" soll nach der Niederlage und Hinrichtung König Konradins von Hohenstaufen in Neapel/Italien als dessen Doppelgänger die Reste des staufischen Heeres zurückgeführt haben.

1260 Ochsenfurts Einwohner werden erstmals cives = Bürger genannt.

Das 12. Jahrhundert

1193 Am 23. März wird Richard Löwenherz, als Gefangener des Herzogs Leopold von Österreich nach Ochsenfurt gebracht, durch Zahlung von 100.000 Mark Lösegeld freigekauft und tritt von hier seine Heimreise nach England an.

1133 Bau einer Holzbrücke über den Main, die den unsicheren Furtübergang bei Kleinochsenfurt ablöst.

1103 Erwähnung einer Fähre in Ochsenfurt.

Das 11. Jahrhundert
1081 Zusammenkunft der Fürsten von Schwaben und Sachsen in Ochsenfurt. Wahl des Grafen Hermann von Salm als Gegenkönig Heinrichs IV.

Das 8. Jahrhundert 

Um 750 Die hl. Thekla aus unserer jetzigen Partnerstadt Wimborne, eine Schülerin des hl. Bonifatius, hielt sich in der Klosterzelle in Kleinochsenfurt auf.

Um 740 Gründung eines kleinen Klosters als Filiale des Kitzinger Nonnenklosters auf rechtsmainischem Gebiet, vermutlich im heutigen Stadtteil Kleinochsenfurt gelegen.

8. Jh. n. Chr. Vermutete Existenz eines Königshofes auf dem Areal des heutigen Gasthofes "Zum Storchen".

Die Jungsteinzeit
Bodenfunde im Bereich der Stadt.

Tourist Information

Hauptstraße 39
97199 Ochsenfurt
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